Was ist Bauchfelldialyse ?

Bei der Peritonealdialyse, auch Bauchfelldialyse genannt, wird das Bauchfell als natürliche Filtermembran genutzt. Über einen speziellen Katheter gelangt Dialyselösung in die Bauchhöhle. Dort können Stoffwechselprodukte und überschüssiges Wasser aus dem Körper entfernt werden.

1- Einleiten

Dialyselösung wird über den Katheter in die Bauchhöhle geleitet.

2. Verweilen

Die Flüssigkeit verbleibt für eine bestimmte Zeit in der Bauchhöhle.

3. Filtern

Das Bauchfell übernimmt die Funktion einer natürlichen Filtermembran.

4. Ablassen

Die verbrauchte Flüssigkeit wird wieder abgelassen und durch frische Lösung ersetzt.

Die verschiedenen Formen der Peritonealdialyse

Je nach persönlicher Situation stehen unterschiedliche Verfahren der Peritonealdialyse zur Verfügung.

APD

Automatisierte Peritonealdialyse

Bei der APD übernimmt ein spezielles Gerät, der sogenannte Cycler, die Flüssigkeitswechsel. Die Behandlung findet häufig während der Nacht statt und kann dadurch gut in den Tagesablauf integriert werden.

CAPD

Kontinuierliche ambulante Peritonealdialyse

Bei der CAPD wird die Dialyseflüssigkeit mehrmals täglich manuell gewechselt. Die einzelnen Beutelwechsel können nach entsprechender Schulung selbstständig durchgeführt werden.

IPD

Peritonealdialyse in der Praxis

Individuelle Peritonealdialyse, die sich an die persönliche Situation und den Alltag der Patientinnen und Patienten anpasst. Wir führen die Peritonealdialyse in unserem Zentrum durch.

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